Nvidia Geforce GTX 460

Nvidia Geforce GTX 460

Nvidia Geforce GTX 460Mit der Geforce GTX 460 konnte der Grafikchip-Hersteller Nvidia eine der beliebtesten GPUs der vergangenen Jahre etablieren. Unterhalb der teuren Topmodelle angesiedelt bringt die GTX 460 sowohl in Spielen als auch bei professionellen Anwendungen wie Videobearbeitung oder CAD ausreichend Leistung auf den Monitor um problemlos selbst in der FullHD-Auflösung 1920 x 1080 zu arbeiten oder zu spielen.

Allerdings gibt es ungewöhnlich viele Modelle der Geforce GTX 460. Die schnellste und beliebteste Version, die GTX 460 1 GB, verfügt über 336 Rechenkerne, von Nvidia CUDA-Cores genannt. Der Grafiktakt beträgt 675 MHz, die Shadereinheiten werden mit 1350 MHz angesprochen. Der 1 Gigabyte große GDDR5-Speicher ist mit einer 256 Bit breiten Speicheranbindung mit der GPU gekoppelt und erreicht so eine Bandbreite von 115,2 Gigabyte pro Sekunde.

Zeitgleich erschien auch eine etwas langsamere und preiswertere Version der Geforce GTX 460, welche nur 768 MB GDDR5-Speicher aufweisen konnte. An den 336 CUDA-Cores und dem Takt von 675/1350 MHz änderte Nvidia nichts. Allerdings wurde das Speicherinterface auf 192 Bit beschnitten, so dass die Speicherbandbreite nur noch effektiv 86,4 Gigabyte pro Sekunde beträgt.

Eine dritte Version der Geforce GTX 460 nennt sich GTX 460 SE und arbeitet mit einer stark reduzierten Menge an Recheneinheiten. Anstelle der 336 CUDA-Cores der größeren Modelle stehen nur noch 288 Einheiten. Diese sind zudem mit 650 MHz etwas niedriger getaktet. Auch die Shaderdomäne taktet mit 1300 MHz entsprechend langsamer, die beiden Einheiten sind allerdings auch gekoppelt lassen sich sich separat im Takt verändern. Der ein Gigabyte große GDDR5-Speicher ist wie bei der schnellsten Version der Geforce GTX 460 mit 256 Bit angebunden und erreicht so eine Bandbreite von 108,8 Gigabyte pro Sekunde.

Die Geforce GTX 460 beherrscht in allen drei Varianten die Beschleunigung von hochauflösenden Videos und unterstützt Nvidias 3D-Funktionen namens 3D-Vision – auch in der Rundumvariante 3D-Vision-Surround. Mittels PhysX-Support lassen sich aufwändige Physikberechnungen auf der GPU durchführen, die CUDA-Schnittstelle steht aber auch für andere professionelle Berechnungen wie Videokonvertierung oder Verschlüsselungen bereit. Spiele werden mit der aktuellen Grafikschnittstelle DirectX11 beschleunigt.

Zwar erreicht die Geforce GTX 460 nicht die Leistung der Topmodelle in Nvidias Portfolio, die gebotene Leistung dürfte den meisten Anwendern jedoch reichen. Zudem sind Karten mit dem GTX 460 Grafikchip relativ leise zu kühlen und der Energiebedarf hält sich vor allem im Ruhemodus sehr in Grenzen.

About the author:

Folgen Sie uns: Twitter / Facebook.