Nvidia GeForce GTX 560

Nvidia GeForce GTX 560Die GeForce GTX 560 ist eines der Midrange-Modelle aus NVIDIAs Portfolio. Mit ansprechenden Leistungsdaten zu einem akzeptablen Preis ist sie eine derjenigen Grafikkarten, die von Spielern am häufigsten gekauft wird.

Die Architektur der GeForce GTX 560

Technisch gesehen beruht die GPU dieser Grafikkarte auf dem GF100-Chip, der auch die GTX-400-Reihe angetrieben hat. In diesem Fall verbaut der Hersteller einen GF114-Chip auf der Grafikkarte. Er wird noch immer im 40nm-Verfahren hergestellt und besteht aus 1,95 Milliarden Transistoren. Üblicherweise werden der GeForce GTX 560 1.024 Megabyte RAM mit auf den Weg gegeben, die auf ein 256 Bit breites Speicherinterface zurückgreifen können. Durch den sehr hohen Speichertakt von 4.004 MHz wird dadurch eine respektable Speicherbandbreite von 128,1 Gigabyte/s erreicht. Insgesamt verbaut NVIDIA in der GeForce GTX 560 sieben Streaming-Prozessoren, die jeweils 48 Shader-Prozessoren beinhaltet. Somit arbeiten in einem Chip 336 Shader-Prozessoren, die mit einem von der GPU entkoppelten Takt von 1.620 MHz arbeiten. Die offizielle TDP liegt seitens des Entwicklers bei durchaus vertretbaren 150 Watt. Die Qualität der anisotropen Filterung und des Anti-Aliasings ist zu derjenigen der GF100-Chips identisch – das heißt, dass auch hier eine optimale Bildqualität geboten wird. Viele unterschiedliche AA-Modi garantieren außerdem, dass jedes Spiel auf die eigenen Bedürfnisse angepasst werden kann.

Wie bei allen Grafikkarten gibt es auch hier Hersteller, die mit eigenen Kühllösungen und übertakteten GPU- und Speicherfrequenzen um die Gunst der Kunden buhlen. Ob es dabei schnell und kompromisslos oder stromsparend und leise zugehen soll, muss jeder Käufer für sich entscheiden.

Vor- und Nachteile

Für den anvisierten Preis ist die Leistung der GeForce GTX 560 sehr ordentlich. Sie kann sich zwischen den Mitbewerbern aus eigenem Hause ansiedeln, der GeForce GTX 460 und GTX 560Ti. Als direkte Konkurrenz hat NVIDIA eindeutig die Radeon HD 6870 auserkoren, die alles in allem etwa gleich schnell rechnen kann. In Sachen Leistungsaufnahme siedelt sich die GeForce GTX 560 ebenfalls zwischen den genannten Grafikkarten an – im Idle-Modus. Sobald durch ein Spiel oder andere aufwendige Berechnungen Last anfällt, ist die Radeon HD 6870 gute 30-40 Watt sparsamer. Positiv fallen die Kühler auf, die von vielen Herstellern wie etwa MSI verbaut werden: Sie bestechen durch eine kaum wahrnehmbare Geräuschkulisse.

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