Nvidia GeForce GTX 570

Nvidia GeForce GTX 570Die GeForce GTX 570 kam einige Wochen nach der GeForce GTX 580 auf den Markt und ist seit Dezember 2010 erhältlich. Der Unterschied zu den größeren Varianten liegt dabei fast ausschließlich in niedrigeren Taktraten und einem deaktivierten Streaming-Prozessor.

Architektur der GeForce GTX 570

Die GeForce GTX 570 basiert auf dem GF110-Chip, der eine leichte Weiterentwicklung des GF100 ist. Wie alle Grafikarten dieser Serie wird er im 40nm-Verfahren hergestellt und beherrscht den DirectX-11-Standard vollständig. Insgesamt besteht der Chip aus drei Milliarden Transistoren, die auf einer Fläche von 520 mm² untergebracht sind. Insbesondere in Hinblick auf die Konkurrenz aus dem Hause ATI, die eher auf kleinere Chips setzt, ist dies eine beachtliche Größe. Auf der GeForce GTX 570 sind zwar 15 Streaming-Prozessoren verbaut, einer davon ist jedoch deaktiviert, um den Abstand zur GeForce GTX 580 zu wahren. Darüber hinaus setzt die Grafikkarte auf ein 320-Bit-Speicherinterface, wodurch auch die etwas ungewöhnliche Speicherausstattung von 1.280 Megabyte zustande kommt. Mit einem typischen Speichertakt von effektiven 3.800 MHz wird so eine ansprechende Bandbreite von 152 Gigabyte/s erreicht. Der Takt der GPU selbst ist in der Standardausführung auf 732 MHz festgelegt, die universellen Shader werden gar mit 1.464 MHz angetrieben.

Vor- und Nachteile

In Sachen Performance ist die GeForce GTX 570 in etwa auf dem Niveau der GeForce GTX 480 angesiedelt, wobei einige kleinere Detailverbesserungen für ein spürbar runderes Gesamtpaket sorgen. So ist das Kühlsystem bereits in der Referenzversion von NVIDIA deutlich leiser als die Modelle der Vorgängerserie, unter Windows sind praktisch keine nervigen Betriebsgeräusche zu vernehmen. Unter Last agiert die GeForce GTX 570 etwas lauter, wobei von störend immer noch keine Rede sein kann – insbesondere im Hinblick auf eventuell vorhandene Geräuschkulissen von Spielen. Die Geschwindigkeit der GeForce GTX 570 ist über jeden Zweifel erhaben: Anti-Aliasing und Anisotropic Filtering sind ohne Probleme jederzeit zuschaltbar, in Auflösungen jenseits von 1.680 * 1.050 fühlt sich diese Grafikkarte erst so richtig wohl. Die Leistungsaufnahme bewegt sich im vertretbaren Rahmen, wobei ATI diesen Punkt noch immer besser im Griff hat. Mit einer TDP von 219 Watt ist der Stromhunger gegenüber dem direkten Konkurrenten aus dem eigenen Haus, der GeForce GTX 480, dennoch deutlich zurückgegangen.

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